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15.06.2014

Ich und der Garten

Es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Blick in unseren Garten.

Seit meinem letzten Post von Ende April hat sich doch ein bißchen was getan. Und daran sind nicht nur wir allein beteiligt. Oh nein, die Natur hat auch ganz ganz viel dazu beigetragen.

Es ist immer wieder schön am Wochenende raus zu kommen und neue Sachen zu entdecken. Manchmal sind es Pflanzen die ich letztes Jahr ausgepflanzt habe, die nun zu blühen beginnen oder aber die Unmengen Erdbeeren an den Büschen.

Mittlerweile kann ich auch nicht wirklich mehr zählen, wie oft wir dieses Jahr schon gegrillt haben. Aber dafür bietet sich der Garten ja geradezu an.

Und damit ihr eine kleine Vorstellung habt, wie es aussieht bzw. was sich alles getan hat. Hier ein paar vorher/nachher-Bilder.

Als erstes haben wir da unseren Biberschaden. Das ausbuddeln der Wurzeln stand eigentlich gar nicht auf unserem Plan aber ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie sich mein Freund den Spaten geschnappt hat und damit die Wurzel freigelegt hat. Ich möchte gar nicht von der Plackerei erzählen. Es war wirklich ein kraft- und zeitraubendes Projekt.

Aber mittlerweile ist (im wahrsten Sinne des Wortes) Gras über die Sachen gewachsen.  



Dann hatten wir noch diese komische unförmige (nennen wir es mal) Rosenbeet. Hier wucherte letztes Jahr noch ein riesiger Busch mit Schilf, der wurde entfernt und darin haben wir die Rosen gepflanzt. War jetzt nicht wirklich schön aber irgendwie praktisch.

Dann hatte ich eine Idee, denn ich hatte irgendwo in einer Ecke im Garten noch ein paar Steine gesehen. Und wieso sollte man die in der Ecke gammeln lassen.

Also habe ich mich rangemacht und rund ums Bett noch ein bißchen was freigelegt und die Steine eingegraben. Mir hat es von Anfang an super gefallen und seitdem die Rosen blühen, ist es noch viel mehr ein Hingucker geworden.

 

Und als letztes Stück haben wir noch das Blumenbett direkt am Weg. Zwischen den Hortensien hatte sich mittlerweile das Unkraut ganz schön breit gemacht. Also ging es bei Sonnenschein und gefühlten 40 Grad ran ans Beet.
Ganz fertig geworden sind wir noch nicht. Ein kleiner Zipfel direkt am Zaun muss noch gemacht werden. Aber ich glaube das wir das ganz schnell schaffen werden. Es sei denn wir werden wieder von spontanen Ideen überrascht, denn ein paar Wurzeln zum ausbuddeln gibt es noch. 

 


Was mich am derzeit am meisten freut ist ja, dass zwar immer noch genug Arbeit da ist, die gemacht werden muss aber ich finde alles hält sich im überschaubaren Rahmen. Und ich freue mich schon auf meinen Urlaub Anfang Juli und hoffe das ich in dieser Zeit noch ein bißchen was schaffe im Garten, damit er noch mehr meinen Vorstellungen entspricht.

Der nächste Post dazu kommt bestimmt.

27.04.2014

Ich und der Garten

Manchmal ist es doch mit der Technik so eine Sache. Da habe ich diesen Post angefangen zu schreiben und anstatt speichern zu drücken, war er dann auf einmal schon veröffentlich. So sollte das nämlich gar nicht sein. 

Daher jetzt die offizielle, fertige Fassung :o)

Ihr Lieben, ich hatte es am Rande schon mal vielleicht sogar schon mehrmals erwähnt.  Seit einiger Zeit sind mein Freund und ich stolze Besitzer eines kleinen Gartens und ich dachte mir ich erzahl mal kurz von meinem weiteren (neuen) Hobby. 

Der Garten gehörte ursprünglich den Großeltern meines Freundes.  Ich glaube die Beiden hatten den Garten seit mehr als 40 Jahren. 

Da seine Großeltern mit über 80 nicht mehr wirklich in der Lage waren den Garten ohne fremde Hilfe weiterzuführen,  haben wir den Garten übernommen. 

Dazu muss ich aber ehrlich sagen, dass ich den Garten anfangs gar nicht haben wollte. Denn wenn wir mal draußen waren, wurden wir von den Großeltern gleich so mit Arbeit überhäuft bzw. mit den Infos was noch alles gemacht werden muss, da ist mir die Lust aufs gärtnern gleich vergangen.

Bis wir irgendwann mal, nach einem arbeitsreichen Tag auf der kleinen Terrasse gesessen haben. 

Die Aussicht und die Ruhe in dieser Kleingartenanlage sind einfach so toll. Denn die Anlage liegt abgeschirmt auf einer kleinen Insel ohne direkten Zugang zum "Festland". Da man die Insel nur mit Boot erreichen kann, sind Fremde auf der Insel nicht zu sehen. Somit ist man also relativ ungestört.

Außerdem liegt das Grundstück direkt am Wasser und man hat damit ein traumhaftes Stückchen Natur nur für sich. 

Daher habe ich also meinem Freund den Vorschlag gemacht, das wir vielleicht doch den Garten nehmen sollten. Gesagt, getan.

Den Großeltern ist da natürlich ein riesiger Stein vom Herzen gefallen, schließlich haben sie in diesen Garten soviel Arbeit reingesteckt und waren froh das wir und nicht völlig Fremde das nun übernehmen würden.

Natürlich ist die Arbeit die man in so einen Garten steckt nicht unerheblich aber wenn man die ersten Erfolge sieht ist man stolz wie Bolle.

Jetzt im Frühjahr sieht es natürlich schon toll aus und die Beete sind, dank des guten Wetters und unserem Fleiß, auch schon gut in Schuss.



Aber es gibt natürlich noch jede Menge zu tun.


Nachdem uns diesen Winter unser Nachbar der Biber besucht hat und alle 
unsere Obstbäume abgeholzt hat müssen wir nun ran und uns um die Unmengen Holz und die übrig gebliebenen Baumstümpfe kümmern.

Das ist ne ganz schöne Plackerei.


Ein Beet muss auch noch auf Vordermann gebracht werden und natürlich so allerhand Gärtnerkram.

Es wird uns also bestimmt nicht langweilig.
Ich denke aber die Grillabende und die Hollywoodschaukel werden uns für die Mühe entschädigen.


Sicherlich werde ich noch die ein oder andere Fotostrecke bringen, einfach um von unseren Erfolgen und wahrscheinlich auch Mißerfolgen zu berichten.